Quagliata.de

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Pfeifen von Ryan Quagliata dürften europäischen Pfeifenfreunden erstmals 2007 im Rahmen von Internet-Auktionen begegnet sein. Ein bekannter amerikanischer Anbieter (Markenzeichen: Ostfriesen-Nerz) bot zwei, drei seiner Pfeifen an und nannte ihn geheimnistuerisch „Ryan Que“. Überdies waren die damals gemachten Hintergrundangaben zum Macher völlig abwegig.




Der Urgroßvater in seinem Polstersessel sitzend, Zeitung lesend und dabei eine von seinen vielen Pfeifen schmauchend, während der Urenkel zu seinen Füßen spielt. - Kein Genrebildchen, sondern Quagliatas wohlige Kindheitserinnerung an seine erste Begegnung mit Pfeife und Tabak!

Er denkt, dass wohl die meisten Pfeifenraucher eine ähnliche Erinnerung oder ein prägendes männliches Vorbild haben, das ihr Interesse am Pfeifenrauchen geweckt hat. Quagliata selbst begann um 2002 damit und ist sich sicher, ein Leben lang Gefallen daran zu finden. Das Vergnügen, das ihm das Pfeifenrauchen von Anfang an bereitete, brachte ihn dazu, selbst eine Pfeife machen zu wollen. Vor dem Hintergrund seiner Erfahrungen im Tischlern, der Schmuckherstellung und im Umgang mit Werkzeugmaschinen empfand er das als eine Herausforderung.

Er ging also zum örtlichen Tabakladen in Glendale und kaufte sich einen der allbekannten vorgebohrten Hobbyblöcke aus – so vermutet er heute - griechischem Bruyère mit Vulcanit-Mundstück. Die erste daraus gemachte Pfeife weckte den Drang, mehr zu lernen und zukünfige Pfeifen zu perfektionieren. Die hilfsbereiten Mitarbeiter von Stag Tobacconists in Phoenix verwiesen ihn an Pipe Maker’s Emporium (eine Firma für Pfeifenmaterialien und –reparaturen) und deren Inhaber Paul Hildebrand. Hildebrand gilt als sehr netter Mann, und er hält Lehrgänge im Pfeifenmachen ab. Leider konnte sich Quagliata einen solchen Lehrgang nicht leisten. Nachdem er aber öfters dort gewesen war und dabei zahlreiche Ratschläge erhielt, fand er heraus, dass Hildebrands ehemaliger Assistent, der die Pfeifen reparierte, ausgeschieden war. Quagliata ergriff die Gelegenheit und fragte, ob er nicht die Pfeifenreparaturen übernehmen und als Gegenleistung dafür einige Unterweisung im Pfeifenmachen erhalten könnte. Hildebrand willigte ein, und so begann Quaglita zu lernen, wie Pfeifen ordentlich konstruiert werden, und wie er die Werkzeuge in der eigenen Werkstatt zum Pfeifenmachen verwenden könne. Weitere Unterstützung bekam er späterhin vom Pfeifenmacher Horace DeJarnett, der wie Quagliata in Glendale lebt.

Block für Block fing er nun an, sich in seinem neuentdeckten Handwerk zu verbessern. Alsbald ging er dazu über, seine Mundstücke aus Stangenmaterial (Ebonit und Cumberland) anzufertigen und Delrin-Zapfen zu verwenden. Statt der herkömmlichen Stempel setzt er einen Laser ein, der ein dauerhafteres und sauberes Erscheinungsbild der Pfeifenmarkierungen gewährleistet.

Als besonders motivierend und anregend für seine eigenes Schaffen nennt Quagliata die Arbeiten von Bo Nordh, Jody Davis (J. Davis), Jeff Gracik (J. Alan Pipes) und Todd Johnson.


Von seinen Pfeifen vermittelt seine Seite einen sehr guten Eindruck!


R. Quagliata Pipes
Glendale, AZ
Email: rquagliatapipes@cox.net
Homepage: R. Quagliata Pipes


English version Ryan Quagliata